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Die ungeschminkte Wahrheit - Frustration




Heute tauchen wir ein in eine Thematik, die uns alle angeht: Frustration – dieser ungeladene Gast, der besonders in diesen digitalen Zeiten unsere Kinder herausfordert.


Die Herausforderung namens Frustration


Ob es die Hausaufgaben sind, die nicht klappen, das verlorene Fußballmatch oder der Druck, den soziale Medien unbewusst aufbauen – unsere Kinder erleben täglich kleine und große Frustrationen.

In einer Welt, die von perfekt inszenierten Bildern auf Instagram, TikTok, Snapchat & Co. geprägt ist, ist es leichter denn je, sich unzulänglich zu fühlen oder frustriert zu sein, weil das eigene Leben nicht so „perfekt“ erscheint.


Diese unbewussten Druckwellen aus der digitalen Welt unsere Kinder, beeinflussen natürlich nicht nur unsere Familie sondern auch die Klassengemeinschaft oder Lerngruppe.


Ich möchte Dir 4 Werkzeuge und Strategien an die Hand geben, die wir als Elternteil oder Lehrer in unseren Alltagsrucksack packen können, um nicht nur den Nebel der Frustration zu lichten, sondern auch um eine Brücke zu bauen zwischen den Herausforderungen unserer Kinder und den Lösungen, die wir gemeinsam finden können.


Ich weiß, dass du das Beste für dein Kind willst. Denn sonst würdest Du Dir diesen Podcast gar nicht anhören. Du fühlst mit deinem Kind mit und suchst nach Wegen, um ihm zu helfen, nicht nur zu überleben, sondern zu gedeihen – insbesondere in einer Welt, die so sehr von den sozialen Medien geprägt ist.


Als Elternteil, Lehrer oder Coach sind wir oft die ersten Anlaufstellen für unsere Kinder, wenn es darum geht, Frustration zu verarbeiten. Unsere Rolle ist es, Begleitung, Unterstützung und manchmal einfach nur ein offenes Ohr zu bieten.

Aber wie können wir das auf eine Weise tun, die wirklich hilft?


Tipp 1. Zuhören ohne zu urteilen:

Oftmals wollen Kinder nicht sofort eine Lösung für ihre Probleme, sondern einfach das Gefühl haben, gehört zu werden. Zeige deine Empathie und lasse sie wissen, dass ihre Gefühle berechtigt sind.


Tipp 2. Unterstützung beim Relativieren bieten:

Helfe deinen Kindern zu verstehen, dass Social Media eine gefilterte Realität darstellt. Gespräche darüber, was hinter den Kulissen passieren könnte, können helfen, die Dinge in Perspektive zu setzen.


Tipp 3. Gemeinsame Aktivitäten außerhalb der digitalen Welt:

Manchmal ist der beste Weg, um Frustration zu bekämpfen, gemeinsam Zeit ohne Bildschirme zu verbringen. Egal, ob es ein Spaziergang im Park ist, ein Brettspielabend oder ein gemeinsames Kocherlebnis – solche Momente stärken die familiäre Bindung und bieten eine Pause von der digitalen Welt.


Tipp 4. Umgang mit Frustration vorleben:

Kinder lernen viel durch Beobachtung. Wenn sie sehen, dass auch ihre Eltern oder Lehrer mit Frustration in einer gesunden Weise umgehen, lernen sie, dies ebenfalls zu tun.


Frustration ist ein Teil des Lebens, und während wir unsere Kinder nicht vor jedem Sturm beschützen können, können wir ihnen beibringen, die Segel richtig zu setzen.


Erinnern wir sie (und uns selbst) daran, dass das wahre Leben abseits der glänzenden Social-Media-Fassaden stattfindet. Dort, in den echten Momenten – im Lachen, im gemeinsamen Lösen von Problemen und ja, sogar im gemeinsamen Durchleben von Frustrationen – dort finden wir echtes Glück.


Da sind wir also, am Ende unserer gemeinsamen Reise durch das Thema Frustration.

Ich hoffe, diese Zeit zusammen hat dir neue Einsichten und praktische Werkzeuge an die Hand gegeben, mit denen du deine Familie oder Gruppe stärker durch die stürmischen Zeiten navigieren kannst.


Und vergiss bitte nicht: Du bist das Leuchtfeuer für Deine Kinder in einer Welt, die manchmal mehr Schatten als Licht zu werfen scheint. Deine Liebe, Deine Unterstützung und Dein Verständnis können den Unterschied ausmachen, wenn es darum geht, Deinen Kindern zu helfen, ihre Frustrationen in Lernerfolge zu verwandeln.


Denk daran, Du musst nicht perfekt sein – denn gerade in den Momenten, in denen auch wir lernen und wachsen, geben wir unseren Kindern das wertvollste Geschenk: das Beispiel, dass Wachstum immer möglich ist.


Und nun möchte ich Danke sagen. Danke, dass du heute hier warst, danke, dass Du die Folge bewertest, Danke, dass Du die Folge weiterempfiehlst und vor allem danke für dein offenes Ohr und dass du dich so engagierst für das Wohlergehen und die Entwicklung deiner Kinder.


Du machst einen Unterschied, jeden Tag.


Deine Dania

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